iPad: Belgien prüft Apples neue Abonnementspraxis für ePapers

Kategorie(n) Apps, iPad, News - von Carsten am Mittwoch, 19.01.2011 - 0 Kommentare

Eine kleine Follow-Up-Meldung: Am vergangenen Montag haben wir über Apples Vorhaben, die von einigen Tageszeitungen kostenlos angebotenen Abonnements für das iPad zu verbieten, berichtet. Nun kündigte Belgiens Regierung an, die neue Taktik von Apple einer genauen Prüfung unterziehen zu wollen.

Belgiens Wirtschaftsminister Vincent van Quickenborne will Apples Vorhaben, Zeitungsabonnements für das iPad ab April 2011 nur noch kostenpflichtig über iTunes anzubieten, von der belgischen Wettbewerbsaufsichtsbehörde prüfen lassen.  Van Quickenborne befürchtet, dass Apple wohlmöglich eine dominante Position im Vertriebssektor für digitale Informationsmedien einnehmen möchte.

Viele Verleger befürchten, dass Apple ihnen nicht gestatten wird, selbst Bestandskunden (also denjenigen, die bereits vor der Neuerung ein Print-Abo der entsprechenden Zeitung gekauft und dadurch auch kostenlosen Zugang zur iPad-Ausgabe hatten) weiterhin mit einem Gratisabo für die iPad-Ausgabe ihrer Zeitungen zu versorgen. Durch den verpflichtenden Bezugsweg über iTunes kann Apple an den Angeboten künftig mitverdienen.

Über - Carsten lebt seit 2003 in Leipzig, studierte Germanistik, Journalistik und Komparatistik. Seit 2009 arbeitet er als Online-Redakteur und schreibt für verschiedene Blogs und Portale. Für apfelfon schreibt er seit 2010 den Großteil der Artikel. Seine Steckenpferde sind Apple-News und Gerüchte sowie Produkttests. Tagesschau und Co. konsumiert Carsten mit Vorliebe über iPhone-Apps; sein Highscore im FruitNinja Arcade Mode liegt derzeit bei 902.

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