iPad Case: Review des g.2 von germanmade.

Kategorie(n) iPad, Zubehör - von Carsten am Freitag, 01.04.2011 - 2 Kommentare

Wer sich nicht bereits entsprechendes iPad - Zubehör gekauft hat, wird das leidige Thema kennen: Es fehlt ein sicherer, stabiler und optisch möglichst ansprechender Aufbewahrungsort für den Tabletcomputer. Darüber hinaus ist man es schon sehr bald leid, das Gerät die ganze Zeit in der Hand zu halten oder flach vor sich auf dem Tisch liegen zu haben. Fazit: Eine Aufstellmöglichkeit für das iPad muss her – und zwar eine solche, die das Aufstellen in sowohl horizontaler als auch vertikaler Position erlaubt. Eine solche Möglichkeit bietet sich dem iPad-Fan mit den Produkten aus dem Hause germanmade. Wir haben für euch ein iPad-Case vom Typ g.2 getestet.

Zunächst einmal fällt die edle Optik des Cases auf, die von außen an ein Buch beziehungsweise an ein großes Notizbuch gemahnt. Im Regal verstaut verschmilzt das Case mit den benachbarten Büchern; auch von oben herab lässt es den Betrachter zunächst über sein Innenleben im Dunkeln. Der Schutzumschlag des iPad-Case ist in drei verschiedenen Materialien lieferbar. English Buckram (Leinengewebe), Kunstleder oder auch echtes Leder stehen zur Auswahl.

iPad-Case im Buchregal

Das iPad-Case im Buchregal - praktisch unsichtbar

Richtig spannend wird es dann, wenn man sich das Innenleben des g.2 einmal anschaut. Der in Handarbeit gefertigte Rahmen besteht aus mehreren Lagen Birkenholz und verleiht dem ganzen Case eine außerordentliche Stabilität. Er selbst ist durch vier Schrauben an der Rückseite des Cases fixiert. Die g.2-Variante verfügt zusätzliche über mehrere kleine Fächer, um Büromaterialien wie Stifte, Notizblöcke und Visitenkarten darin zu verstauen (insbes. für Leute geeignet, die eben parallel zu Notebook, iPad und Co. noch „analog“ arbeiten). Die Ecken des Rahmens sind mit Gummi ausgekleidet, um dem iPad stabilen Halt zu geben. Unser Test ergab: Selbst bei vollständig kopfstehendem Case und zusätzlichem Rütteln fiel das iPad nicht heraus. Die Aussparungen im Rahmen lassen die Anschlüsse und die Lautsprecher des iPads frei. Die Deckel des Cases werden im geschlossenen Zustand mit einem Gummizug zusammengehalten.

g.2 Innenansicht

Innenansicht des g.2

Und so sieht das Case mit iPad aus:

g.2 mit iPad

Das g.2 mit "Füllung"

Die eingefrästen Halterungsschlitze für das iPad sind ebenso simpel wie genial. Sie erlauben es dem Besitzer, das iPad sowohl im Hoch-als auch im Querformat aufzustellen und bequem zu bedienen.

iPad, im Hochformat stehend

Das iPad steht sicher im Hochformat...

iPad stehend im Querformat

...und im Querformat.

Der Clou dieses Produktes liegt, abgesehen von der Stabilität und dem ansprechenden Aussehen (das Case verströmt, nebenbei bemerkt, auch einen angenehmen Holzgeruch) in der Tatsache, dass der Käufer sich sein Case auf der Webseite des Anbieters individuell zusammenstellen kann. Neben der Wahl des Case-Typus (neben der hier vorgestellten g.2-Variante gibt es auch noch das g.1- sowie das g.1-Stand-Modell – ersteres verfügt nicht über die Ausfräsungen, die ein Aufstellen des iPads ermöglichen; zudem sind beide g.1-Ausführungen dünner als die g.2-Variante – bieten dafür aber auch keinen Platz für Büromaterialien oder Kleinkram) können nämlich auch die eingangs erwähnten Materialien (English Buckram, Kunstleder oder echtes Leder) für jedes Modell individuell gewählt werden. Weiterhin kann man für die Innen-und Außenfarbe des Cases je nach gewünschtem Material zwischen mehreren Optionen wählen.

Was die Kosten angeht, so gilt auch hier: Qualität hat ihren Preis. Die Handarbeit, die Liebe zum Detail und die qualitativ hochwertigen Materialien machen sich preislich durchaus bemerkbar. Das günstigste Case, dass der Kunde bei germamadepunkt.de erwerben kann (g.1 - English Buckram) kostet 69,95€, während das g.1-Stand-Modell mit 79,95 € und die „Luxusvariante“, das g.2 mit 89,95 € zu Buche schlägt. Wählt man Kunstleder als Außenmaterial, so werden 15 Euro Aufpreis fällig; echtes Leder kostet 35 Euro Aufpreis. Zusätzlich kann man, um das Produkt endgültig zu personalisieren, auch seinen Namen (entweder auf der Außen-oder Innenseite des Cases) oder den seiner Firma in das Case prägen lassen. Dies kostet dann noch einmal 10 Euro extra. Auf Anfrage sind auch Logoprägungen möglich.

g.2 - Case von germanmade

Das g.2-Case bietet ausreichend Platz für Büromaterialien

Abschließend sei gesagt: Wer sich für ein iPad-Case von germanmadepunkt.de entscheidet, bekommt ein individuelles, stabiles und schönes Produkt. Die „Wuchtigkeit“ des Cases ist sicherlich Geschmackssache (mir persönlich gefällt es ausnehmend gut), und zum Ramschpreis ist das Case auch nicht zu haben – dafür handelt es sich eben um ein Stück „moderne“ Handwerkskunst – Made in Germany. Den Online-Shop findet ihr unter

http://www.germanmadepunkt.de

P.S: iPad 2 – Cases gibt es dort übrigens noch nicht. Wir halten euch aber auf dem Laufenden – sobald wir erfahren, dass sich in dieser Hinsicht etwas tut, erfahrt ihr es von uns!

Über - Carsten lebt seit 2003 in Leipzig, studierte Germanistik, Journalistik und Komparatistik. Seit 2009 arbeitet er als Online-Redakteur und schreibt für verschiedene Blogs und Portale. Für apfelfon schreibt er seit 2010 den Großteil der Artikel. Seine Steckenpferde sind Apple-News und Gerüchte sowie Produkttests. Tagesschau und Co. konsumiert Carsten mit Vorliebe über iPhone-Apps; sein Highscore im FruitNinja Arcade Mode liegt derzeit bei 902.

Displaying 2 Comments
Have Your Say

  1. […] einiger Zeit hatten wir schon einmal über das germanmade-iPad-Case der ersten Generation berichtet. Am Ende des Testberichts hatten wir darauf hingewiesen, dass es […]

  2. […] ist grundsolide und gewissenhaft ausgeführt worden, wie wir es auch von den Cases für das iPad und das iPad 2 bereits gewohnt […]

Jetzt kommentieren

XHTML: Diese Tags sind erlaubt: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>