Apple: Quartalsabschluss offenbart neue Rekorde

Kategorie(n) Apple, iPad, Iphone, iPod, Macs, News - von Carsten am Donnerstag, 21.04.2011 - 0 Kommentare

Der neue Quartalsbericht von Apple, der heute per Telefonkonferenz bekannt gegeben wurde, ist, und das dürfte wohl niemand überraschen, im Grunde eine einzige lange Erfolgsmeldung. Rekordverkäufe auf dem iPhone-Sektor, sehr gute Mac-Verkäufe und starke iPad-Nachfragen stellen die Highlights des Geschäftsberichts dar.

Apples Einschätzungen, die wahrscheinlich absichtlich niedrig angesetzt waren, wurden ebenso übertroffen wie die Einschätzungen zahlreicher Analysten. Während der Telefonkonferenz wurde bekannt, dass Apple im vergangenen Quartal 24,6 Milliarden Dollar eingenommen hat. Dies bedeutet eine Umsatzsteigerung von 82,74 Prozent innerhalb eines Jahres. Der Konzern selbst hatte mit 22 Milliarden Dollar kalkuliert, während sich die Analysten auf 23,3 Milliarden Dollar geeinigt hatten. Die reine Gewinnspanne stieg gegenüber dem zweiten Quartal 2010 sogar um 95 Prozent – auf insgesamt 5, 95 Milliarden Dollar.

Gute Zahlen bei Mac-Verkäufen

Apple wächst nicht nur auf den Märkten der Mobiltelefone und Tablet-Computer. Auch auf dem PC-Sektor kann der Konzern aus Cupertino seit 20 Jahren beständigen Wachstum vermelden. So auch in diesem zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2011: 3,67 Millionen Rechner konnte Apple insgesamt verkaufen – und hat sich somit auch auf diesem Gebiet gegenüber dem Vorjahr deutlich verbessert.  Allerdings bezieht sich diese Steigerung „nur“ auf die Verkäufe von MacBooks (vorwiegend MacBokk Pro und MacBook Air). Der Absatz von den festen Modellen wie iMac, MacPro und Mac mini ging hingegen zurück.

iPhone und iPad boomen, iPod leicht rückläufig

Das iPhone ist wieder einmal das stärkste Zugpferd von Apple: Eine Absatzsteigerung von satten 113,14 Prozent gegenüber dem zweiten Quartal 2010 auf dem Smartphone-Sektor wurden von Apple verkündet. Das bedeutet: 18,65 Millionen iPhones gingen über die Ladentische – deutlich mehr als von den Analysten angenommen (diese waren von maximal 17, 2 Millionen  verkauften Geräten ausgegangen).

iPhone 4-Präsentation

WWDC 2010 - Präsentation des iPhone 4

 

 

Hinsichtlich des iPad waren die Analysten ausnahmsweise einmal zu optimistisch: Während diese nämlich von Verkaufszahlen zwischen 6 und 6,29 Millionen Exemplaren ausgingen, verkaufte es sich in Wahrheit „nur“ 4,65 Millionen Mal. Vergleichswerte zum Vorjahr liegen hier allerdings noch nicht vor, da das iPad der ersten Generation am 03. April 2010 erstmalig ausgeliefert wurde.  Eine beständige Zunahme des Absatzes kann aber auch hier gefahrlos als sicher angenommen werden.

Der iPod hingegen verkauft sich nicht mehr so gut wie ehedem. Gründe dafür suchen Experten (wahrscheinlich zu recht) in der fortwährenden Weiterentwicklung des iPhones. Wer den iPod bereits in Form eines iPhones in der Tasche trägt, dürfte nur geringfügiges Interesse an einem iPod (touch) haben.

Bild: flickr/ BENM.AT Live Coverage

Über - Carsten lebt seit 2003 in Leipzig, studierte Germanistik, Journalistik und Komparatistik. Seit 2009 arbeitet er als Online-Redakteur und schreibt für verschiedene Blogs und Portale. Für apfelfon schreibt er seit 2010 den Großteil der Artikel. Seine Steckenpferde sind Apple-News und Gerüchte sowie Produkttests. Tagesschau und Co. konsumiert Carsten mit Vorliebe über iPhone-Apps; sein Highscore im FruitNinja Arcade Mode liegt derzeit bei 902.

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