iPhone: Opera Mini nun doch zugelassen
Apple hat User und Kritiker gleichermaßen wieder einmal überrascht und den „kleinen Opera“ als iPhone-App zugelassen. Zuvor war man sich allenthalben noch ziemlich sicher, dass Apple dem Opera-Browser keinesfalls eine Freigabe erteilen würde, da dieser als direkter Konkurrent des hauseigenen Browsers „Safari“ anzusehen ist.
Opera hatte den Minibrowser im März eingereicht und offenbar bewusst auf den darauf folgenden Medienrummel gesetzt. Vermutlich gab dies auch den Anlass für Apple, die Freigabe letztendlich doch zu erteilen, zumal das Unternehmen bereits in der Vergangenheit mehrfach wegen zu rigoroser App-Zensur in die Kritik geraten war. Allerdings bleibt abzuwarten, ob sich Apple mit dieser Freigabe nicht selbst ins Knie geschossen hat, denn der Opera-Mini bietet einige Features, mit denen Safari nicht aufwarten kann. Besonderer Pluspunkt aber ist die Tatsache, dass Opera nicht nur Safari, sondern auch etliche andere Browser in puncto Schnelligkeit mitunter um das Sechsfache schlägt. Dies ist der speziellen Datenkomprimierungstechnik des Browsers geschuldet und bietet gerade für das mobile Internet einen unschätzbaren Vorteil, da die Bandbreiten für das iPhone und andere internettauglichen Smartphones örtlich bisweilen noch stark begrenzt sind.








