Nackte Tatsachen: Hacker stehlen Fotos von iPhone-Usern

Kategorie(n) Iphone, iPhone-Webapplikation, Kommentar - von Carsten am Montag, 10.05.2010 - 0 Kommentare

Sind sie nackt im Internet zu finden? Nein? Wenn Sie in letzter Zeit pikante Aufnahmen von sich gemacht und über ihr iPhone verschickt haben, sollten Sie sich da nicht mehr ganz so sicher sein. Zumindest nicht, wenn Sie eine App namens „Quip“ benutzen. Mit diesem billigen Tool (99 Cent im Appstore) können private Bilder verschickt werden, ohne die hohen Kosten für MMS tragen zu müssen. Um das zu erreichen, werden die Bilder nicht über das Mobilfunknetz, sondern über das Internet verschickt. Die Server, die der Anbieter von „Quip“ dazu benutzt, waren aber offenbar nicht ausreichend gesichert. Hackern gelang es nämlich, Bilder von 1200 iPhone-Besitzern zu klauen. Unter diesen Schnappschüssen befanden sich auch viele Intimaufnahmen. Diese Bilder tauchten jedoch bald schon wieder auf. Die Hacker stellen sie nämlich im Internet öffentlich zur Schau – zum Teil auch gleich mit Namen und Adressen der abgelichteten Personen.

Es gibt ja durchaus Leute, die nichts gegen die Veröffentlichung ihrer Nacktfotos im Internet haben. Sollten Sie aber nicht dazu gehören, rate ich Ihnen dazu, die „Quip“-App schleunigst von ihrem iPhone zu entfernen und etwaige pikante Bilder doch lieber wieder mit einer herkömmlichen Kamera ohne Internetanschluss zu machen.

Über - Carsten lebt seit 2003 in Leipzig, studierte Germanistik, Journalistik und Komparatistik. Seit 2009 arbeitet er als Online-Redakteur und schreibt für verschiedene Blogs und Portale. Für apfelfon schreibt er seit 2010 den Großteil der Artikel. Seine Steckenpferde sind Apple-News und Gerüchte sowie Produkttests. Tagesschau und Co. konsumiert Carsten mit Vorliebe über iPhone-Apps; sein Highscore im FruitNinja Arcade Mode liegt derzeit bei 902.

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