Frohe Botschaft für Entwickler: Apple lockert „App-Gesetze“

Kategorie(n) Entwickler, News, Software - von Carsten am Freitag, 10.09.2010 - 0 Kommentare

Gute Nachrichten für alle diejenigen, die sich auf die Programmierung von Applications für iPhone, iPad und Co. Spezialisiert haben oder sich damit zumindest hin und wieder ein kleines Zubrot verdienen. Apple lockert die Richtlinien für die Entwicklungen von Apps. Dies teilte das Unternehmen aus Kalifornien jüngst mit. Gewisse Vorgaben zur Verwendung von Progammierwerkzeugen werden dadurch hinfällig.

Da die Anzahl an angebotenen Apps für Apple einen wesentlichen wirtschaftlichen Faktor darstellt, ist Quantität auf diesem Sektor ebenso gefragt wie Qualität. Je mehr Apps verfügbar sind, desto besser steht man auf dem Smartphone- und Tablet Computer – Markt insgesamt da.

Google Android hat in letzter Zeit, nicht zuletzt dank der strengen Restriktionen für App-Programmierer durch Apple, auf dem App-Markt deutlich zugelegt. Denn da es den Entwicklern bisher verboten war, bestimmte Tools für die Entwicklung von Apps zu nutzen, die danach an Apple verkauft werden sollten, mussten Apps doppelt programmiert werden, wenn sie auch für Google Android tauglich sein sollten. Dieser doppelte Aufwand stellte sich jedoch in den wenigsten Fällen als lukrativ heraus. Dank der gelockerten Auflagen können die Apps offenbar nun simultan für Apple-und Googlesysteme programmiert werden.

Apple kündigte weiterhin an, zukünftig mehr Transparenz für die Richtlinien, nach denen Apps entweder angenommen oder abgelehnt werden, einzuräumen. Allerdings klang die Ankündigung selbst nicht sonderlich transparent, sondern verblieb in dem vagen Apple-Stil, der zur Genüge bekannt ist:

„Wenn Ihre App nicht etwas Nützliches tut oder nicht über einen längeren Zeitraum hin unterhaltsam ist, besteht die Gefahr, dass sie abgelehnt wird."

„Grenzüberschreitungen“ bei Apps würden gleichsam nicht geduldet, hieß es seitens Apple. Welches genau die Grenzen seien, die nicht überschritten werden dürfen, ließ das Unternehmen jedoch offen. Dass keine Apps mit pornographischen oder gewalttätigen Inhalten für Apple in Frage kommen, steht indes wohl nach wie vor fest.

Über - Carsten lebt seit 2003 in Leipzig, studierte Germanistik, Journalistik und Komparatistik. Seit 2009 arbeitet er als Online-Redakteur und schreibt für verschiedene Blogs und Portale. Für apfelfon schreibt er seit 2010 den Großteil der Artikel. Seine Steckenpferde sind Apple-News und Gerüchte sowie Produkttests. Tagesschau und Co. konsumiert Carsten mit Vorliebe über iPhone-Apps; sein Highscore im FruitNinja Arcade Mode liegt derzeit bei 902.

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