Apple: Patent für kratzfeste iPhone- und MacBook-Oberflächen

Kategorie(n) Iphone, Macs, News - von Carsten am Freitag, 29.10.2010 - 0 Kommentare

Die Patentmaschinierie kommt bei Apple ebenso wenig jemals zum Stillstand wie die Gerüchteküche, der Prozesskrieg oder das imaginierte Geräusch klingelnder Registrierkassen. Mit dem neuesten Patent will Apple durch den Einsatz von gehärtetem Stahl für mehr (unbeschädigte) Langlebigkeit seiner Produkte sorgen.

Apple plant, mittels Nitrierung von Werkstoffen eine größere Haltbarkeit der fraglichen Gerätoberflächen zu erzielen. Dabei soll allerdings nicht das Verfahren als solches patentiert werden, sondern lediglich die Verwendung desselben für so genannte „Konsumenten-Elektronik“.

Die Nitrierung von Metallen beschreibt eine Methode, Oberflächen besagter Metalle härter und kratzfester zu machen, indem Stickstoff in die Randschicht eines (metallenen) Objektes eingebracht wird. Außerhalb der Elektronik-Branche wird das Verfahren genutzt, um zum Beispiel Kettenräder für Kraftfahrzeuge zu härten.

Besonders vorteilhaft für Apple (abgesehen von dem Vorteil der größeren Robustheit): Der gehärtete Stahl ist nicht magnetisch. Das bedeutet, dass Funksignale davon nicht negativ beeinflusst werden. So könnten in Zukunft Mobilfunkverbindungen und WiFi- beziehungsweise BlueTooth-Connections besser und störungsfreier abgewickelt werden.

Über - Carsten lebt seit 2003 in Leipzig, studierte Germanistik, Journalistik und Komparatistik. Seit 2009 arbeitet er als Online-Redakteur und schreibt für verschiedene Blogs und Portale. Für apfelfon schreibt er seit 2010 den Großteil der Artikel. Seine Steckenpferde sind Apple-News und Gerüchte sowie Produkttests. Tagesschau und Co. konsumiert Carsten mit Vorliebe über iPhone-Apps; sein Highscore im FruitNinja Arcade Mode liegt derzeit bei 902.

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