Archive für Kategorie ‘Gerüchteküche’

Gerade erst gestern habe ich über den neuen angeblichen Coup von Apple berichtet, da flattert schon das nächste Gerücht herein. Wie das Magazin Stern berichtet, soll Google seine Antwort auf das iPad fast fertig haben und damit wahrscheinlich ebenfalls zum Weihnachtsgeschäft 2010 an den Markt gehen – „vielleicht sogar schon im Oktober“, wie es auf Stern.de heißt. Wenn an diesem Gerücht etwas dran ist, darf man wohl davon ausgehen, dass der koreanische Smartphone-Fabrikant HTC die Fertigung dieses Tablet-Computers übernehmen wird. HTC hat bereits die Mehrzahl aller Smartphones hergestellt, die mit dem Google-Betriebssystem Android laufen und wird von dem Konzern als ein kompetenter Partner geschätzt.

Das gPad, wie der „Stern“ den Tablet Computer aus dem Hause Google nennt, würde wohl ebenfalls über das Android-Betriebssystem laufen. Eine eingebaute Kamera gehört ebenso zu den Gerüchten wie die Verhandlungen des Konzerns mit dem amerikanischen Mobilfunkbetreiber Verizon über einen Exklusivvertrieb des Computers. Bei Vertragsabschluss mit Verizon könnten Kunden dann ein gPad ohne weitere Zuzahlungen erhalten. Ob und wann es das gPad auch in Deutschland geben wird – darüber wird bisher nicht einmal spekuliert. Denkbar wäre aber ein Exklusiv-Deal mit Vodafone. Das Mobilfunkunternehmen vertreibt hierzulande das Nexus One, Googles hauseigenes Smartphone.

Google steht bereits mit einem eigenen webbasiertem App-Store in den Startlöchern. Da der Kampf um den Tabletmarkt noch lange nicht ausgefochten ist (trotz Apples Steilvorlage namens iPad) und bereits dutzende Konkurrenten ihre Tablet-Computer angekündigt haben, wird es natürlich auch für Google höchste Zeit, auf den Zug aufzuspringen.

In jüngster Vergangenheit sind Gerüchte über ein neues iPad laut geworden, das derzeit von Apple entwickelt wird. Angeblich ist es in Taiwan sogar schon bei Testläufen gesichtet worden. Das Gerücht, dass das 7-Zoll iPad bereits zum Weihnachtsgeschäft auf den Markt kommen soll, stammt ebenfalls aus Taiwan, genauer gesagt vom taiwanesischen Wirtschaftsblatt “ Economic Daily“. Dort heißt es auch,  für die Produktion des „iPad2“, die wie bei dem Vorgängermodell in Taiwan stattfinde, habe Apple bereits Kooperationsverträge mit Komponentenherstellern unterzeichnet. Die Produktion des neuen 7“-Touchscreens beispielsweise werde von Chimei Innolux übernommen. Auf der News-Seite des Unternehmens selbst ist darüber nichts zu finden.  Geheimhaltungsklausel von Apple?

Was die Frage: „Warum denn schon wieder ein neues iPad?“ angeht, hat „Economic Daily“ auch eine Erklärung parat: Das derzeitige iPad sei vielen Kunden „zu groß“ und mit seinem Gewicht zwischen 680 und 730 Gramm (mit oder ohne 3G-Modul) auch „zu schwer“, um es längere Zeit in der Hand zu halten, was zum Beispiel beim Lesen von eBooks der Fall sei. Ein 7-Zoll iPad mit einem geschätzten Gewicht von 500 Gramm würde den Benutzerkomfort der Kunden beträchtlich erhöhen.

Ich habe eben spaßeshalber mal meine gebundene Ausgabe von Victor Hugos „Les Miserables“ auf die Küchenwaage geworfen.  Stolze 860 Gramm – und dennoch habe ich es geschafft, mir während der lange dauernden Lektüre dieses immerhin 1627 Seiten starken Meisterwerks keinen Bruch zu heben. Aber das nur als kleine Randbemerkung. ;-)

Ob das iPad 2 den Vorgänger komplett ersetzen wird, darf bezweifelt werden. Immerhin sprechen die enormen Verkaufszahlen des iPad für sich. Da aber Konkurrenten wie zum Beispiel Dell an Tablet Computern mit einem kleineren Display (im Vergleich zum 9,7-Zoll Modell von Apple) arbeiten, ist es durchaus annehmbar, dass Apple die Herausforderung annehmen und die armschwachen Fans mit neuer Hardware beglücken wird.

Wenn ich persönlich „Liquid Metal“ höre, denke ich zunächst an „Terminator 2“ – Sie wissen schon, der T-1000, der aus flüssigem Metall besteht und dadurch (fast) unbesiegbar ist? Ein herausragender Coup für den futuristischen Supercomputer SkyNet, sollte man meinen. Und vielleicht ist Apple ja wieder einmal ähnliches gelungen- Laut dem Finanzbericht des amerikanischen Unternehmens „Liquid Metal“ hat Apple nämlich die Exklusivrechte an einer bestimmten Metall-Legierung erworben.  Die Lizenz für das Supermaterial deckt den kompletten Produktionsbereich von Apple ab.

Das Material zeichnet sich angeblich durch außergewöhnliche Flexibilität und Widerstandsfähigkeit aus. Liquid Metal, so der etwas einfallslose Name des Produktes (davon ausgehend, dass die Herstellerfirma genau so heißt), hat angeblich die 2,5fache Festigkeit von üblichen Titanlegierungen, während seine Härte den handelsüblichen Edelstahl um das 1,5-fache übertrifft.

Apple könnte mit dem Erwerb von Liquid Metal die Herstellung von dünneren Gehäusen im Sinn haben. Diese könnten dank des neuen Materials dennoch eine größere Stabilität aufweisen als die derzeit gebräuchlichen Gehäuse. Zudem sollte es durch Liquid Metal möglich sein, große Teile der Mac-Gehäuse im Gussverfahren herzustellen. Dadurch ließe sich eine erhebliche Menge Material (und somit Kosten) sparen, denn bisher werden die Gehäuse von Apple noch im klassischen Verfahren ausgefräst. Dies bedeutet aber den Anfall von enormem Materialüberschuss, der dann aufwändig und kostspielig wieder eingeschmolzen werden muss.

Sollte „Liquid Metal“ künftig in der Mac-Produktion eine tragende Rolle spielen, darf man gewiss sein, dass sich das auch auf den Preis der Geräte auswirken wird – und das nicht zwangsläufig zum Vorteil der Kunden. Einstweilen dürfen wir aber froh sein, dass Apple nur Computer, Smartphones und ähnliche Spielereien herstellt – und sich noch nicht auf die Fertigung von Killerrobotern spezialisiert hat.

Viele Leser werden das iPhone 4 bereits am 15.06. vorbestellt haben. Aber auch geduldigere User, die nicht unbedingt beim ersten Ansturm auf Apples neueste Entwicklung dabei sein wollten, haben mittlerweile wohl ihre Bestellung ausgefüllt. Sowohl Apple als auch die Telekom meldeten jedenfalls enormes Interesse am iPhone 4. Apple musste bereits die Konsequenzen ziehen und hat das Auslieferungsdatum für vorbestellte Geräte auf Mitte Juli korrigiert.

Heue gab es auch eine bislang nicht verifizierte „Aussage“ der Telekom, die in Deutschland das Exklusivrecht am Vertrieb des neuen iPhones besitzt. Ging man bislang davon aus, dass vorbestellte Geräte pünktlich zum 24.06.2010 ausgeliefert würden, so darf nun wieder einmal gebangt werden. Als Antwort auf eine direkte Anfrage verbreitete die Telekom über Twitter folgende „Hiobsbotschaft“:

Die Auslieferung des #iPhone4 verzögert sich leider für alle #Vorbestellungen. Sorry :( . ^kt

Offiziell ist die Aussage dieses Tweets noch nicht bestätigt worden. Andererseits hat aber auch noch keine Dementierung dieser Behauptung durch die Telekom stattgefunden. Also: Abwarten und hoffen. Sicher wären einige Vorbesteller mehr als enttäuscht, wenn Sie länger als unbedingt notwendig auf das iPhone 4 warten müssten. Vor allem diejenigen, die es tatsächlich geschafft haben, am 15.06. ihre Vorbestellung auf den Weg zu bringen.

Banner1_300x250Laut der Apple – Newsseite iPhone-Ticker ist bei der deutschen Telekom eine Urlaubssperre für die 25. Kalenderwoche (Montag, 21.06.2010 bis Sonntag, 27.06.2010) verhängt worden. Unter Berufung auf eine nicht näher benannte Quelle hängt diese Urlaubsperre mit dem Erscheinungsdatum des neuen iPhone 4G/HD zusammen. iPhone-Ticker nennt den 22. Juni 2010 als Termin. Dieselbe Ansicht vertritt auch das amerikanische Magazin Gizmodo, das in jüngster Vergangenheit Aufsehen durch den Besitz eines iPhone 4G – Prototypen erregt hatte.

Nach den Amerikanern und den Vietnamesen folgen jetzt die Tschechen auf dem Fuße. Die tschechische Internetseite SuperiPhone.cz berichtet, ein Display des kommenden iPhones unter die Lupe genommen zu haben. Woher das Display stammt, darüber schweigen sie sich tunlichst aus – aber die mikroskopische Untersuchung desselben soll tatsächlich eine Auflösung von 960×640 Pixeln ergeben haben. Darüber hinaus soll das iPhone der vierten Generation mit derselben LCD-Technologie ausgestattet sein, die auch schon beim iMac und zuletzt beim iPad zur Anwendung gelangte.

Somit werden Gerüchte, die schon lange im Unlauf sind, einerseits weiter bekräftigt (960 x 640- Pixel – Display), andererseits aber auch dementiert. Im März ging man noch allenthalben davon aus, dass das neue iPhone mit einem OLED-Display nach dem Vorbild von Googles Nexus One daherkommen werde. Wie es aber heute auf Appleinsider heißt, gibt es bei der auwendigen Produktion der OLED-Displays zu häufig Probleme. Darüber werden diese bisher nirgends in großen Stückzahlen produziert. Das kann Apple natürlich nicht gebrauchen, wenn die Kunden im Juni anfangen, die Geschäfte zu belagern, um das neue iPhone schnellstmöglich in ihren Besitz zu bringen.

Kurz vor der WWDC am 07.Juni 2010, während der vermutlich das neue iPhone präsentiert wird, kommen Gerüchte auf, dass Apple noch ein Alternativmodell zu dem eigentlichen iPhone HD in der Hinterhand hat. Diese Ausweichlösung hat angeblich weniger Neuerungen zu bieten als der eigentliche 3GS-Nachfolger. Dieses Backup-Modell orientiert sich noch wesentlich stärker am iPhone 3G und ist für den Fall konstruiert worden, dass es zu immensen Lieferproblemen und Verzögerungen bei der Konstruktion des iPhone HD kommen sollte.

Schließlich wollen ein neues Gehäuse, verbesserte Kameras, Displays, Prozessoren und das ganze Geraffel auch erstmal produziert werden. Wenn all das (wider Erwarten) nicht wie gewünscht über die Bühne gehen sollte, könnte Apple immer noch auf das Alternativmodell umschwenken. Die Enttäuschung wäre aber vermutlich groß, da einige Features dabei auf der Strecke bleiben würden. Das Statement eines Branchenkenners im Interview mit der taiwanesischen Fachzeitschrift Digitimes:

According to our sources, Apple actually has another product codenamed N91 for the project, which offers less change from previous iPhones compared with the N90 [be dem N90 handelt es sich um das Modell, dass in einer Bar in Silicon Valley gefunden und von Gizmodo gekauft wurde]. It’s a parallel product to back up the N90 in case there are major delays due to significant modifications in casing, display resolution, digital camera support and so forth.

Um so gespannter darf man sein, was Geheimniskrämer Jobs bei der WWDC denn nun wirklich präsentiert.

Hatte ich nicht gerade etwas über die mysteriöse Häufung von unveröffentlichten Apple-Produkten geschrieben, die reihenweise in Vietnam auftauchen? Mir war irgendwie so…

Nun denn: Die Internetplattform tinhte, die vor zwei Tagen ein Video präsentiert hat, welches das neue MacBook zeigt, befindet sich nun anscheinend im Besitz eines iPod touch – Prototypen der neuen Generation. Dabei wird die offizielle Vorstellung des neuen iPod touch erst im Herbst 2010 erwartet.

Das Modell läuft mit einem OS 3.1 – Betriebssystem und verfügt über eine 2 Megapixel-Kamera von Omnivision. Rein optisch sind deutliche Parallelen zur dritten iPod-Generation auszumachen.

Ein Video darf auch dieses Mal nicht fehlen. Der junge Mann vergleicht den vermeintlichen Prototypen ausdauernd mit einem “alten” iPod und weist insbesondere auf die Kamera hin, auf die iPod-Fans bislang vergeblich gewartet haben. Anders als bei den Videos, die das neue iPhone oder das MacBook zeigten, wird der iPod dieses Mal sogar eingeschaltet. Den Gefallen, Englisch zu sprechen, tut uns der Herr von tinhte aber trotzdem nicht. Auch hier gilt also: Wer die gesprochenen Worte versteht, darf sich gerne melden und seine Übersetzung anbieten!

Woher beziehen die Vietnamesen bloß diese ganzen unveröffentlichten Apple-Produkte? Langsam könnte man direkt auf den Gedanken verfallen, dass es da einen Deal zwischen fernöstlichen Internetplattformen und einer gewissen Firma gibt, um sicher zu gehen, dass besagte Firma und ihre Produkte bloß immer in aller Munde bleiben…

Zur Erklärung: Die Meldung über den vermeintlichen iPhone- Prototypen, der vor kurzem in Vietnam auftauchte, ist noch nicht ganz kalt – und schon wird  von dort kräftig nachgelegt. Jetzt präsentiert die Seite Tinthe.com ein Video, in denen ein weißes MacBook gezeigt wird. Dabei handelt es sich anscheinend um eine verbesserte Version des MacBooks, das derzeit auf dem Markt erhältlich ist. Es verfügt laut Karton über einen 2,4GHz Core 2 Duo CPU und eine GeForce 320M Grafikkarte. Festplattenkapazität (250GB) und Arbeitsspeicher (2GB) bleiben unverändert. Damit würde das neue MacBook mit den Leistungen des MacBook Pro 13“ gleichziehen. Einen Unterschied könnte man dann nur noch beim Preis feststellen.

Hier das Video von Tinthe.com, wirklich interessant aber nur für Besucher, die die vietnamesische Sprache beherrschen. Falls jemand den Herrn versteht, würde ich gerne erfahren, was er erzählt. Bitte nutzt die Kommentarfunktion oder schreibt eine Email an info@apfelfon.de

Passend zu den Gerüchten, dass das neue iPhone mit verbesserter Kamera daherkommt, haben wir heute die folgende Spekulation aufgeschnappt: Möglicherweise ist das neue iPhone dazu in der Lage, HDTV-Videoaufnahmen zu machen. Die Auflösung soll dabei stolze 720 Pixel betragen. Hintergrund für diese Vermutung: Im Software Developement Kit des neuen Betriebssystems OS 4.0 ist ein Eintrag mit der Bezeichnung “AVCaptureSessionPreset1280×720” aufgetaucht.

Ein Aufnahmemodus von 720p allein liefert aber noch nicht zwingend HD-Qualität. Nicht selten werden Digitalkameras als HD-aufnahmetauglich angepriesen und halten im Test nicht das, was sie versprechen. Schlechte Bildkompression, verwischte Konturen und unscharfe Details sind in diesem Fall das enttäuschende Resultat.

Gewissheit werden wir wohl frühestens am 7. Juni erhalten, wenn die „Worldwide Developers Conference“ von Apple in San Francisco beginnt. Diese Konferenz gilt nach wie vor als der Zeitpunkt, zu dem Apple das neue iPhone präsentieren wird.

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