Beiträge mit dem Tag ‘Apple’

Lange ist bereits darüber spekuliert worden, und nun spricht das Wall Street Journal es offen aus: Die Deutsche Telekom AG verliert das exklusive Vertriebsrecht für iPhones in Deutschland noch im Jahr 2010. Unter Berufung auf „informierte Personen“ schreibt die Online-Ausgabe des renommierten Wirtschaftsmagazins, dass nun auch Vodafone und O2 bald einen Vertrag mit Apple unterzeichnen werden. Die Unterschriften seien also noch nicht erfolgt, allerdings befänden sich die Verhandlungen in einem fortgeschrittenen Stadium, so das Wall Street Journal.

Seit 2007 hatte die Telekom das alleinige Vertriebsrecht für Apples beliebtestes Produkt inne – und ist damit (noch) der einzige Anbieter in den großen europäischen Nationen, der so ein Monopol besitzt. Nach eigenen Angaben hat das Unternehmen bis zum 30. Juni dieses Jahres insgesamt 1,9 Millionen iPhones verkauft.

Die Exklusivpartnerschaft mit der Telekom wäre laut Vertrag seitens Apple nach Ablauf von drei Jahren  kündbar. Das früheste Datum für einen Einstieg ins iPhone-Gesachäft durch Vodafone und O2 wäre demnach der 09. November 2010. Ob das iPhone 4 mit dem Ende des Telekom-Monopols dann auch vertragsfrei und entsperrt anbieten wird, so wie es beispielsweise bereits in Frankreich und Großbritannien der Fall ist, muss sich erst noch herausstellen.

Jedweder Kommentar zu diesen Neuigkeiten wurde sowohl von der Deutschen Telekom AG als auch von Vodafone und O2 verweigert.

Das diesjährige September-Event von Apple Inc. fand wie gewohnt im Yerba Buene Center in San Francisco, Kalifornien statt. Steve Jobs präsentierte in seiner „Keynote“ (wie die Eröffnungsrede traditionell genannt wird) die neuesten Entwicklungen seiner Firma. Nachfolgend präsentieren wir einen Überblick über die wichtigsten Neuerungen und ihrer Features.

iPod touch

Der neue iPod touch war das Gerät, dessen Ankündigung von vielen Apple-Fans am sehnlichsten erwarten wurde. Und Steve Jobs enttäuschte seine Jünger nicht:  Die vierte Generation des iPod kommt, ebenso wie auch das iPhone 4, mit Retina-Display (960×640-Auflösung) daher. Zwei HD-Kameras, FaceTime und WiFi, der A4-Prozessor (ebenfalls im iPhone 4 implementiert) und ein Spiele-Netzwerk, das Gaming im Multiplayer-Modus erlaubt und das Einladen von Freunden für Spielevents zulässt, runden die Innovationen ab.

iPod nano

Von dem ursprünglichen Gerät ist nunmehr quasi nichts übriggeblieben.  Das Scroll-/Klickrad ist komplett verschwunden; das neue Design des iPod nano schlägt sich vor allem in einer Verkleinerung des Gehäuses um 46% nieder. Ein Clip erlaubt Usern, den iPod nano an der Kleidung zu befestigen, wodurch er sich mehr an den beliebten iPod shuffle angleicht – nur das der iPod nano eben über ein Touchdisplay zur Auswahl der Funktionen besitzt.

iTunes 10

Angesichts dieser Generalüberholung von Apples Musik verwundert es nicht, dass auch die Software ein Update erfährt. Die wesentliche Neuerung hier nennt sich „Ping“. Dabei handelt es sich gewissermaßen um einen Apple-internen Social Network Service, der es Usern erlaubt, ihren Lieblingsbands und Künstlern (wie bei Twitter) zu folgen und sich mit ihren Freunden zu vernetzen, um deren Musikgeschmack kennenzulernen.

Apple TV

Apple wagt nun einen zweiten Anlauf, nachdem das Vorgängermodell immer nur müde belächelt worden war. Das Gerät hat auf ein Viertel der ursprünglichen Größe abgespeckt und kommt in edel-schwarzer Optik daher. Allerdings liegt der Fokus bei dem neuen Apple TV auf Streaming – das heißt, eine Festplatte zur Speicherung von Inhalten wird man vergeblich suchen. Dafür  ist es nunmehr möglich, Filme und TV-Serien direkt über iTunes auszuleihen und auf den heimischen Fernseher  zu übertragen. Die Preise liegen dabei in Deutschland angeblich bei 3,99 für einen Film in HD-Qualität, während pro Folge einer TV-Serie 99 Cent Ausleihgebühr fällig werden. Auch das Streamen von YouTube-Videos und ähnlichen Inhalten aus dem Internet ist mit Apple TV möglich.

Ein neues iPad wurde indes nicht angekündigt. Damit dürfte es zum Weihnachtsgeschäft schon knapp werden, falls das 7-Zoll-Pad nicht das Ass im Ärmel des Steve Jobs bleiben soll…

Am vergangenen Freitag wurde der Apple-Manager Paul Shin Devine festgenommen. Die San Jose Mercury-News, eine regionale US-Zeitung, berichtete als Erstes über die Vorwürfe gegen den 37-Jährigen. Der Zeitung zufolge soll Devine, seines Zeichens Senior Operations Manager in der iPod-Abteilung, Firmengeheimnisse an mehr als sechs asiatische Zulieferer weitergegeben haben. Insgesamt soll er so rund eine Million US-Dollar an Schmiergelder kassiert haben. Dieses Geld, das er zum Teil auch mit seinen „Geschäftspartnern“ teilte, sei in kleineren Raten an das Konto seiner Frau überwiesen worden.

Die durch Devine weitergegebenen Informationen sollen von den Zulieferern dazu verwendet worden sein, um günstige Verträge mit Apple auszuhandeln. Im Einzelnen soll es sich dabei um Bauteile der Marken iPod und iPhone gehandelt haben. Beweise für die rechtswidrigen Aktivitäten entdeckte die Polizei offenbar in den persönlichen E-Mails des Managers, die über seinen Firmencomputer abrufbar waren. Neben Diskussionen mit den Zulieferern sollen einige E-Mails auch den Erhalt der Schmiergeldzahlungen zum Inhalt gehabt haben.

Unschön für Herrn Devine, wenn sich diese Vorwürfe bestätigen sollten, zumal Apple deutliche Worte spricht, was die Haltung des Konzerns bezüglich solcher Praktiken angeht:

“Apple is committed to the highest ethical standards in the way we do business. We have zero tolerance for dishonest behavior inside or outside the company.” (übersetzt: „Apple verpflichtet sich zu den höchsten ethischen Standards, was unsere Geschäftspolitik angeht.  Wir zeigen keinerlei Toleranz für unehrliches Verhalten innerhalb oder außerhalb der Firma.“) so Apple-Sprecher Steve Dowling.

Wieder einmal naht das Wochenende, und wieder einmal möchte ich den geschätzten Lesern den Start desselben mit einem Video aus dem Hause Jacks Films (von dem auch das “Magical iPad”-Video stammt) versüßen. Jack Douglas hat sich dieses Mal dem iPhone 4 gewidmet und den klassischen iPhone Nerd parodiert, der nichts Besseres zu tun hat, als sich den lieben langen Tag mit derselben Thematik zu beschäftigen und…nun ja, ich möchte nicht zuviel verraten. Viel Spaß mit dieser äußerst gelungenen Parodie und ein Schönes Wochenende!

Carsten

Wenn ich persönlich „Liquid Metal“ höre, denke ich zunächst an „Terminator 2“ – Sie wissen schon, der T-1000, der aus flüssigem Metall besteht und dadurch (fast) unbesiegbar ist? Ein herausragender Coup für den futuristischen Supercomputer SkyNet, sollte man meinen. Und vielleicht ist Apple ja wieder einmal ähnliches gelungen- Laut dem Finanzbericht des amerikanischen Unternehmens „Liquid Metal“ hat Apple nämlich die Exklusivrechte an einer bestimmten Metall-Legierung erworben.  Die Lizenz für das Supermaterial deckt den kompletten Produktionsbereich von Apple ab.

Das Material zeichnet sich angeblich durch außergewöhnliche Flexibilität und Widerstandsfähigkeit aus. Liquid Metal, so der etwas einfallslose Name des Produktes (davon ausgehend, dass die Herstellerfirma genau so heißt), hat angeblich die 2,5fache Festigkeit von üblichen Titanlegierungen, während seine Härte den handelsüblichen Edelstahl um das 1,5-fache übertrifft.

Apple könnte mit dem Erwerb von Liquid Metal die Herstellung von dünneren Gehäusen im Sinn haben. Diese könnten dank des neuen Materials dennoch eine größere Stabilität aufweisen als die derzeit gebräuchlichen Gehäuse. Zudem sollte es durch Liquid Metal möglich sein, große Teile der Mac-Gehäuse im Gussverfahren herzustellen. Dadurch ließe sich eine erhebliche Menge Material (und somit Kosten) sparen, denn bisher werden die Gehäuse von Apple noch im klassischen Verfahren ausgefräst. Dies bedeutet aber den Anfall von enormem Materialüberschuss, der dann aufwändig und kostspielig wieder eingeschmolzen werden muss.

Sollte „Liquid Metal“ künftig in der Mac-Produktion eine tragende Rolle spielen, darf man gewiss sein, dass sich das auch auf den Preis der Geräte auswirken wird – und das nicht zwangsläufig zum Vorteil der Kunden. Einstweilen dürfen wir aber froh sein, dass Apple nur Computer, Smartphones und ähnliche Spielereien herstellt – und sich noch nicht auf die Fertigung von Killerrobotern spezialisiert hat.

Der Unmut der vielen iPhone – User über die sich häufenden Empfangsprobleme und Apples uneinsichtige bis starrköpfige Haltung ziehen nun juristische Probleme nach sich. Eine Woche nach dem offiziellen Verkaufsstart und über 1,7 Millionen verkaufte iPhones später haben Apple und deren US-Vertriebspartner AT & T nun eine Sammelklage am Hals. Den Konzernen wird vorgeworfen, vorsätzlich defekte Geräte zu verkaufen. Zusätzliche Klagepunkte sind

- Generelle Fahrlässigkeit

- Diverse Garantieverletzungen

- Vorsätzliche Falschdarstellung

- Betrügerische Verkaufspraktiken

- Fehler bei Design, Herstellung und Montage

Angestrengt wird die Klage von den Anwaltskanzleien Ward & Ward sowie Charles A. Gilman aus Kalifornien. Offizielle Kläger sind Kevin McCaffrey und Linda Wrinn sowie weitere iPhone 4 User, die im Namen „aller Personen, die in den USA ein Apple iPhone 4 erworben haben“ auftreten. Unterdessen meldet das US-Blog Gizmodo, dass dies nicht der einzige angestrebte Rechtsstreit unzufriedener iPhone 4 – Besitzer ist und erwähnt noch fünf weitere Klagen, die jüngst gegen Apple eingereicht wurden. Gefordert wird in allen Fällen offenbar sowohl finanzielle Entschädigung als auch Beseitigung der technischen Probleme.

Es mag ja reizvoll sein, einen Konzern wie Apple zu verklagen – und angesichts der Uneinsichtigkeit von Steve Jobs und seinen Jüngern auch berechtigt. Ob die Klagen jedoch Erfolg haben werden oder an den juristischen Klippen zerschellen, die Bruce Sewell und der restliche Anwaltsstaat von Apple nun einmal darstellen, muss sich erst noch zeigen. Mit etwas Glück haben die Richter, die das Urteil letztendlich fällen müssen, ja selbst ein iPhone 4 gekauft und sind dementsprechend sauer auf den Konzern aus Cupertino.

Mit dieser Meldung verabschiede ich mich in den Urlaub. In den nächsten zwei Wochen wird hier wenig Neues zu finden sein. E-Mails werden aber weiterhin beantwortet.

Eine Woche nach dem ursprünglich angekündigten Termin startet die Telekom heute ihr „Upgrade Anytime“ – Programm für das iPhone 4.  Bestandskunden mit einem zwischen 12 und 17 Monate alten Vertrag haben damit die Möglichkeit, sich aus ihrem bestehenden Vertrag freizukaufen – gegen eine Gebühr von 25 Euro pro Restmonat. Daran gekoppelt  ist der Abschluss eines neuen Zweijahresvertrages mit dem iPhone 4, welches dann zu den bekannten Subventionen angeboten wird. Dieses Angebot kann angeblich ab sofort über alle Kanäle der Telekom genutzt werden (im Telekom-Shop, über die Hotline oder Online). Deutsche Apple-Retail-Stores bieten das „Upgrade Anytime“ hingegen nicht an.

Zeitgleich mit der Freigabe von „Upgrade Anytime“ hat die Telekom auch Stellung zur Verfügbarkeit des iPhone 4 bezogen. „Bei  jetziger Bestellung ist mit einem Lieferverzug von 4 Wochen zu rechnen“ heißt es auf telekom.de

Eine Alternative ist die Bestellung des iPhone 4 in vertragsfreier und entsperrter Form über die Apple Stores in Frankreich und Großbritannien – dort wird der kaufwillige Kunde aber ebenfalls darauf hingewiesen, dass die Bestellung erst „drei Wochen“ nach Eingang versandfertig sein wird.

Geschäftskunden der Telekom ereilte übrigens das gleiche Schicksal. Auch sie müssen sich nun auf mehrwöchige Wartezeiten einstellen, nachdem Sie zuvor schon auf den 24.06.2010 vertröstet worden waren.

Letztendlich ist die Frage: Suchen wir die Schuld bei Apple oder bei der Telekom (denn das die beiden Konzerte sich, wenn überhaupt, maximal gegenseitig den schwarzen Peter zuschieben werden, ist klar)? Ändern kann man an der ganzen Sache herzlich wenig. Vielleicht nimmt Apple diese Vorfälle ja in hinreichendem Maße zur Kenntnis und denkt künftig gründlicher darüber nach, ob die Telekom weiterhin das Monopol für den iPhone-Vertrieb erhält. Bis dahin mein Rat: Nehmt es nicht so schwer und genießt die verbleibende Zeit mit eurem iPhone 3GS! ;-)

Über das peinliche Antennenproblem des iPhone 4 und die damit einhergehende Empfangsproblematik habe ich bereits letzte Woche berichtet. Dieses Problem wird insbesondere Apple selbst in den vergangenen Tagen keine Ruhe gelassen haben. Steve Jobs wähnt sich offiziell zwar nicht in der Pflicht; dennoch veröffentlichte Apple einen (ziemlich allgemein gehaltenen) Hinweis darüber, was die User vermutlich falsch machen würden und wie man ein iPhone zu halten habe:

In die Hand genommen, wird jedes Mobiltelefon mit leichten Empfangseinbußen reagieren die sich je nach Platzierung der Hand (und der Antennen) unterschiedlich stark auf das Gerät auswirken. Eine Tatsache die auf alle Handys zutrifft. Wenn entsprechende Probleme beim iPhone auftreten, sollte vermieden werden, das Gerät in der linken unteren Ecke so zu greifen, dass beide Seiten des schwarzen (in den Metall-Rahmen eingelassenen) Streifens verdeckt werden. Alternativ empfiehlt sich der Einsatz einer Schutzhülle.”

Mit anderen Worten: Der User hat Schuld! Nun gibt auch ein internes Apple-Dokument, das der amerikanischen Webseite „The Boy Genius Report“ in die Hände gefallen ist.  Dieses Dokument leifert interessante Einblicke in Apples Kundenpolitik. Die Anweisungen an iPhone – Händler für Umgang mit den Kunden im Falle einer Reklamation lauten wie folgt:

1. Keep all of the positioning statements in the BN handy – your tone when delivering this information is important.

a. The iPhone 4’s wireless performance is the best we have ever shipped. Our testing shows that iPhone 4’s overall antenna performance is better than iPhone 3GS.

b. Gripping almost any mobile phone in certain places will reduce its reception. This is true of the iPhone 4, the iPhone 3GS, and many other phones we have tested. It is a fact of life in the wireless world.

c. If you are experiencing this on your iPhone 3GS, avoid covering the bottom-right side with your hand.

d. If you are experiencing this on your iPhone 4, avoid covering the black strip in the lower-left corner of the metal band.

e. The use of a case or Bumper that is made out of rubber or plastic may improve wireless performance by keeping your hand from directly covering these areas.

2. Do not perform warranty service. Use the positioning above for any customer questions or concerns.

3. Don’t forget YOU STILL NEED to probe and troubleshoot. If a customer calls about their reception while the phone is sitting on a table (not being held) it is not the metal band.

4. ONLY escalate if the issue exists when the phone is not held AND you cannot resolve it.

5. We ARE NOT appeasing customers with free bumpers – DON’T promise a free bumper to customers.

Liest sich für mich so wie: „Apple trifft keine  Schuld; machen Sie das dem Kunden gefälligst klar und drehen Sie ihm im Zweifelsfall noch teures Zubehör an.“

Ich möchte derzeit wirklich kein iPhone – Dealer sein! ;-)

Ungeachtet des ganzen Dilemmas rund um Lieferengpässe und Empfangsschwierigkeiten gibt es ja dennoch einige Apple-Fans, die das iPhone 4 bereits besitzen. Damit die Bedienung des iPhone 4 kein Krampf, sondern ein Spaziergang wird, hat Apple nun auch auf seiner deutschen Seite eine Tipps-und-Tricks-Sektion etabliert. Dort kann sich der glückliche Smartphone-Besitzer ausgiebig über die Features seiner Neuerwerbung informieren.

Die Texte zu den einzelnen Features und Funktionen sind kurz und knapp gehalten, aber dennoch informativ. Mitunter sind die Überschriften etwas unglücklich gewählt. Zum Beispiel: „Schnell nach oben“ beschreibt die Methode, wie man in diversen Apps schnell hochscrollen kann – erinnert mich aber in erster Linie an einen Expresslift – oder an eine zügige Karriere. Schön ist auch „Zum Löschen streichen“. Spielt auf die Möglichkeit an, SMS oder Mails löschen zu können, ohne sie zuvor gelesen zu haben, indem man mit dem Finger darüber streicht, woraufhin die Löschtaste eingeblendet wird. Ich allerdings denke zunächst an Wände, deren Schmutz durch eine frische Schicht Farbe getilgt wird.

Ansonsten sind die Tipps recht nützlich und auch verständlich formuliert. Der iPhone 4 Nutzer erfährt, wie er Bilder aus dem Internet speichern, über den Touchscreen die Zoomfunktion der Kamera nutzen, seinem Homescreen Webseiten hinzufügen kann und vieles mehr.

Die Tipps und Tricks – Seite findet der werte Leser hier.

Banner1_300x250Seit gestern haben die ewigen Spekulationen um das neue iPhone ein Ende. Wie erwartet kündigte Steve Jobs sein neuestes Schätzchen während seiner Eröffnungsrede („Keynote“) der WWDC an. Zunächst mal sind wir alle froh, dass die Namensraterei ein Ende hat: Das neue iPhone wird den schlichten Namen „iPhone 4“ tragen. Mutmaßungen über ein iPhone HD oder iPhone 4G sind somit hinfällig. Erste Impressionen gibt es auch: Die Apple-Webseite bekam das lang überfällige Update und ist nun auch mit einem iPhone4 Promovideo ausgestattet worden.

Was die Features angeht, stimmt Apples neues Smartphone weitestgehend mit dem Prototyp überein, den Gizmodo gekauft und zu Apples Empörung im Internet präsentiert hatte. Frontkamera, LED-Blitz und die Möglichkeit, Videos in HD-Qualität aufzuzeichnen sind ebenso vorhanden wie die 960×640- Pixel-Auflösung des Displays. In farblicher Hinsicht wagt Apple keine Experimente; das iPhone 4 wird ebenso wie seine Vorgänger in weiß oder schwarz erhältlich sein. Wahlweise gibt es das Modell mit 16 oder 32GB Speicherplatz.

Die technischen Daten des iPhone 4 im Überblick:

  • 3.5″ (diagonal) Widescreen Multi-Touch Display
  • 960×640-pixel Auflösung bei 326 dpi
  • 800:1 contrast ratio
  • A4-Prozessor
  • Speicherplatz: 16GB oder 32GB Flash
  • Videoaufnahme in HD (720p)
  • Betriebssystem: iOS4
  • Farben weiß und schwarz
  • Größe: 11,5 cm * 5,9 cm * 0,9 cm
  • Gewicht: 137 Gramm

Auch das neue Betriebssystem hat einen etwas konkreteren und Apple-typischeren Namen bekommen: iOS 4. Ab dem 21 Juni soll es zum Download bereit stehen und mit dem iPhone 3G /3GS sowie dem iPod touch kompatibel sein.

Vorbestellbar ist das iPhone 4 ab dem 15. Juni exklusiv bei T-Mobile. Offizieller Verkaufsstart ist der 24. Juni 2010. Die Preise stehen indes noch nicht fest. In den USA kostet das iPhone 4 mit 16GB Speicher $199, wohingegen die Variante mit 32GB Speicherkapazität $299 kosten soll (jeweils nur in Verbindung mit einem Vertrag). In Deutschland werden wir wohl kaum so günstig wegkommen.

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